Krankenhaus und Feuerwehr im Ehrenamt vereint – Demonstrativer Schulterschluss

Krankenhaus und Feuerwehr im Ehrenamt vereint – Demonstrativer Schulterschluss

Demonstrativer Schulterschluss: Geschäftsführer Dr. Martin Baumann und Stadtbrandinspektor Klaus Brunner betonen stets sehr gute Zusammenarbeit.

„Das Ehrenamt liegt in den Genen der Barmherzigen Brüder.“ Diese Aussage ist Dr. Martin Baumann, Geschäftsführer des Krankenhauses St. Barbara Schwandorf wichtig. Schließlich setzt sich der Orden seit fast 500 Jahren mit vielen haupt- und ehrenamtlichen Kräften für kranke, schwache und benachteiligte  Menschen ein. Seit über zehn Jahren investiert der frei-gemeinnützige Träger beträchtliche Eigenmittel in den Ausbau sowie die Weiterentwicklung einer wohnortnahen und hochqualitativen Versorgung. Zudem haben die Barmherzigen Brüder in all den Jahren erfolgreich und auf Augenhöhe mit den Ehrenamtlichen vor Ort zusammengearbeitet.

Einem von ihnen, Stadtbrandinspektor Klaus Brunner, ist es ein besonderes Anliegen, seine Verbundenheit zum größten Krankenhaus im Landkreis zum Ausdruck zu bringen. Er wehrt sich damit auch gemeinsam mit dem Krankenhaus vehement gegen den falschen Eindruck, den ein von einer Lokalzeitung in Umlauf gebrachter Artikel vermittelt. „Wir haben in der Vergangenheit stets sehr gut und kameradschaftlich mit dem Krankenhaus St. Barbara zusammengearbeitet. Und wir werden dies auch in Zukunft – bei Tag wie bei Nacht – tun“, betont der Stadtbrandinspektor und 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Schwandorf. Deshalb kommen die Einsatzkräfte auch selbstverständlich zur Unterstützung, wenn beispielsweise die Hubschrauberlandestelle ausgeleuchtet werden muss. Leben retten und Lebensretter unterstützen, das haben sich Brunner und seine Feuerwehrkameraden seit jeher auf die Fahnen geschrieben.

Dabei ist die Feuerwehr nicht allein. Dr. Jochen Spieß weiß auch mit lobenden wie dankbaren Worten von der großen Hilfsbereitschaft und der guten Kooperation mit den Rettungsdiensten, den Verbänden der Wasserwacht, dem THW und weiteren Feuerwehren zu berichten. „Alle an der Nofallmedizin Beteiligten, sei es präklinisch oder in den Krankenhäusern, arbeiten seit Jahren sehr intensiv daran, die Notfallmedizin noch besser aufzustellen“, erklärt der Ärztliche Leiter der Zentralen Notaufnahme. Das sei auch ein Verdienst der zahlreichen Ehrenamtlichen – und ein Ergebnis der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der Schwandorfer Klinik.

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