Blaulichtreport | Polizei Schwandorf vom 4.11.2020

Blaulichtreport | Polizei Schwandorf vom 4.11.2020

Schwandorf

Brand auf Balkon
Heute in den frühen Morgenstunden teilten Passanten den Brand eines Balkongeländers in der Spitzwegstraße mit. Beim Eintreffen der Streifenbeamten vor Ort versuchte die 80-Jährige Wohnungsinhaberin bereits das Feuer mit einem Tuch zu löschen. Die Beamten eilten zu Hilfe und löschten den Brand mit einem Handfeuerlöscher. Die ebenfalls hinzugerufene Feuerwehr beseitigte im Anschluss die restlichen Glutnester und entfernte beschädigte Balkonkästen und Gestecke. Die 80-Jährige erlitt bei dem Löschversuch eine leichte Rauchgasvergiftung und musste im Krankenhaus Schandorf behandelt werden. Durch den Brand entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von ca. 2.500.- Euro. Die Ursache des Brandes ist bislang nicht eindeutig geklärt. Es könnte sich aber um ein unbeaufsichtigtes Teelicht gehandelt haben.

Vermeintliche Schusswaffe entpuppt sich als harmlos
Am Dienstag gegen 17:30 Uhr kam es in der Lindenstraße in Schwandorf zu einer verbalen Streitigkeit zwischen einem Anwohner und einem ihm flüchtig bekannten Passanten. Im Laufe der verbalen Auseinandersetzung äußerte der Passant plötzlich, dass er den 25-jährigen Anwohner und seine Familie umbringen werde. Er äußerte auch, dass er eine Pistole habe. Um seiner Drohung Nachdruck zu verleihen, lüftete er seine Jacke, wodurch erkennbar wurde, dass ein schwarzer Gegenstand in seinem Hosenbund steckte. Der bedrohte 25-Jährige war sich zu diesem Zeitpunkt sicher, dass es sich tatsächlich um eine Schusswaffe handeln musste. Der Passant sei dann einfach weiter seines Weges gegangen. Die verständigte Polizei leitete sofort eine Fahndung mit starken Kräften nach der bewaffneten Person ein. Nachdem der 25-Jährige den Passanten flüchtig kannte, konnte er bei näherer Befragung auch dessen Wohnadresse benennen. Bei dem vermeintlichen Täter handelte es sich demnach um einen 28-Jährigen. Die polizeilichen Maßnahmen konzentrierten sich in der Folge auch auf das Wohanwesen in der Wackersdorfer Straße. Schließlich konnte der 28-Jährige aber nicht in seiner Wohnung, sondern in der Wackersdorfer Straße auf Höhe des Jobcenters widerstandslos vorläufig festgenommen werden.
Wie sich herausstellte, hatte der 28-Jährige keine Waffe, sondern eine schwarze Lautsprecherbox in seinem Hosenbund einstecken. Auch die weitere Durchsuchung seiner Person und eine Nachschau in seiner Wohnung brachten keine weiteren gefährlichen Gegenstände oder gar Schusswaffen zu Tage. Gegen den 28-Jährigen wurde ein Verfahren wegen Bedrohung eröffnet.

Wackersdorf

Rauchentwicklung aufgrund technischen Defektes
Im Keller eines Wohnhauses in der Wolfgang-Amadeus-Mozart-Str. in Heselbach kam es am Dienstagnachmittag zu einer starken Rauchentwicklung. Die alarmierte Feuerwehr konnte vor Ort jedoch kein offenes Feuer feststellen. Vermutlich wurde der Rauch durch ein defektes Stromkabel verursacht. Bis auf die Rauchentwicklung entstand kein Schaden am Wohnhaus.

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