Blaulichtreport | Polizei Schwandorf vom 3.11.2020

Blaulichtreport | Polizei Schwandorf vom 3.11.2020

Schwandorf

Pflasterstein durch Scheibe geworfen
Am Montagvormittag konnte ein Anwohner der Werthstraße von seinem Fenster aus beobachten, wie ein ihm bekannter 38-jähriger aus Schwandorf, der sich vor seiner Wohnung aufhielt, unvermittelt und offensichtlich ohne Anlass einen Pflasterstein aufhob und den Pflasterstein dann durch die Fensterscheibe seiner Wohnung warf. Im Anschluss entfernte sich der 38-Jährige in Begleitung einer Freundin. Der Anwohner wurde nicht verletzt. Am Fenster entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 2.000.- Euro. Der Täter und seine Freundin kamen weniger später jedoch zurück zum Tatort. Vermutlich handelte es sich um eine Auseinandersetzung im Schwandorfer Drogenmilieu, da die polizeilich hinlänglich bekannte Freundin des ebenfalls Polizeibekannten 38-Jährigen zudem angab, von dem ebenfalls hinlänglich bekannten 42-Jährigen Anwohner fast täglich beleidigt zu werden.

Außenspiegel kollidierten
Am Montag kurz nach der Mittagszeit kamen sich zwei Lkw auf der Kreisstraße 9 zwischen Freihöls und Charlottenhof entgegen. Da die Fahrbahn für zwei Lkw sehr schmal und einer der beiden Lkw relativ weit in der Mitte der Straße fuhr, krachten die beiden Lkw mit den jeweils linken Außenspiegeln aneinander. Es entstand jeweils ein Schaden in Höhe von ca. 400.- Euro.

Romance Scam – Liebesbetrug
Eine 32-Jährige aus Schwandorf wurde über Facebook von einem ihr unbekannten Mann kontaktiert und angeschrieben. Der Mann gab sich als Angehöriger der amerikanischen Streitkräfte aus und dass er momentan in Syrien stationiert sei. Es entwickelte sich ein reger Austausch, durch den der Unbekannte eine emotionale Beziehung zur 32-Jährigen aufbauen wollte und sie entsprechend umgarnte. Als sich die 32-Jährige auf den anfangs angenehmen Austausch via Facebook und Whatsapp einließ, wendete sich jedoch schnell das Blatt. Der angebliche GI forderte von der 32-Jährigen die Überweisung eines Betrages von gut 3.000.- Euro, da er angeblich ein wichtiges Paket empfangen müsse und die 32-Jährige das Paket für ihn auslösen solle. Als sich die 32-Jährige weigerte Geld an ihn zu überweisen, drohte der Unbekannte schließlich, dass er sie umbringen werde, wenn er wieder in Deutschland wäre. Durch diese massive Drohung sollte die 32-Jährige letztlich zur Zahlung des Betrages gezwungen werden. Die 32-Jährige verhielt sich jedoch genau richtig. Sie überwies kein Geld, brach den Kontakt ab und erstattete Anzeige bei der Polizei.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor der bekannten Betrugsmasche des Romance Scam (Liebesbetrug), bei der die Täter zunächst vorgeben sich verliebt zu haben und versuchen eine emotionale Beziehung zum Opfer aufzubauen. Diese emotionale Ebene wird dann ausgenutzt, um das Opfer zu Geldüberweisungen zu bewegen. Die Polizei empfiehlt in diesen Fällen konsequent Anzeige zu erstatten, auch wenn es dem Betroffenen Überwindung kostet.

Wackersdorf

Kein Alkohol aufgrund der Coronaregeln
Am Montag um kurz nach 22:00 Uhr wollte ein 31-Jähriger aus Wackersdorf an einer Tankstelle in Alberndorf Alkohol einkaufen. Gemäß den geltenden Coronavorschriften verweigerte die Servicekraft der Tankstelle zu Recht den Verkauf. Dies brachte den 31-Jährigen aber so in Rage, dass er einen verbalen Streit mit der Servicekraft anzettelte. Erst als die verständigte Streife vor Ort eintraf beruhigte sich der 31-Jährige wieder. Die Beamten erteilten ihm einen Platzverweis.

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