Blaulichtreport | Polizei Schwandorf vom 1.12.2020

Blaulichtreport | Polizei Schwandorf vom 1.12.2020

Marihuanageruch aus Wohnung
Durch eine Streife der PI Schwandorf wurde am Montagnachmittag in der Werthstraße Marihuanageruch wahrgenommen, der bis zu einer konkreten Wohnung nachverfolgt werden konnte. Bei der folgenden Wohnungsdurchsuchung wurden die Beamten dann auch schnell fündig. Neben Rauschgiftutensilien fanden die Beamten kleine Mengen Marihuana, aber auch eine geringe Menge Amphetamin und ein verbotenes Butterflymesser. Gegen die 34-jährige Wohnungsinhaberin wurde Anzeige nach dem Betäubungsmittel- und dem Waffengesetz erstellt.

Rückwärts aufgefahren
Ein 26-Jähriger aus Cadolzburg fuhr am frühen Montagnachmittag mit seinem Ford Transit die Schwimmbadstraße entlang. Dann hielt er an, legte den Rückwärtsgang ein und fuhr ein Stück rückwärts. Dabei hatte er aber übersehen, dass ihm eine 57-jährige Schwandorferin mit ihrem Pkw nachgefahren war und nun hinter ihm stand. Der Ford Transit rammte den hinter ihm stehenden Kia Sportage mit seinem Heck, sodass an beiden Fahrzeugen ein nicht unerheblicher Sachschaden entstand. Am Ford brach eine Plastikabdeckung und das gesamte Heck wurde deformiert. Der Schaden wird auf ca. 5.000.- Euro geschätzt. Am Kia wurde die gesamte Front beschädigt, u.a. brach die vordere Stossstange. Hier wird der Schaden auf ca. 4.000.- Euro geschätzt. Beide Fahrer blieben jedoch unverletzt. Zunächst war der Transitfahrer der Überzeugung, dass es sich um einen Auffahrunfall durch die 57-Jährige gehandelt haben müsste. Allerdings hatte ein neutraler Zeuge den Unfall beobachtet und den Unfallhergang richtig gestellt.

Unfallflucht
Am Montagvormittag brachte ein 50-Jähriger aus Neunburg vorm Wald eine Unfallflucht zur Anzeige. Bereits am Samstag hatte der 50-Jährige seinen grauen Daimler in erster Reihe vor dem Eingang eines Verbrauchermarktes Am Brunnfeld in Höflarn abgestellt und war in der Zeit von 14:30 bis 15:30 Uhr zum Einkaufen gegangen. Als er dann zu seinem Pkw zurückkam, musste er feststellen, dass die Heckstossstange verkratzt war. Ein anderer Pkw musste wohl im Vorbeifahren an der Stossstange entlang geschrammt sein. Der unbekannte Fahrer hatte den Unfall jedoch nicht im Markt oder bei der Polizei gemeldet und auch nicht vor Ort gewartet. Hinweise auf den Unfallflüchtigen nimmt die Polizeiinspektion Schwandorf unter 09431/4301-0 entgegen.

Umparken war dumme Idee
Am Montag um 19:30 Uhr fiel einer Streife in der Bahnhofstraße ein Kleintransporter mit Nürnberger Kennzeichen auf. Der Fahrer benutzte während der Fahrt ein Handy, war nicht angegurtet und hatte am Mercedes Sprinter kein Licht angeschalten. Bei der Kontrolle der Fahrzeuges stellte sich heraus, dass der 45-jährige Fahrer aus Nürnberg zudem nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Der 45-Jährige gab an, dass er das Fahrzeug nur „kurz“ umparken wollte, da sich der eigentliche Fahrer gerade auf der Toilette befände. Dieser staunte bei seiner Rückkehr nicht schlecht und konnte glaubhaft versichern, dass er nicht gewusst habe, dass sich sein Mitfahrer hinters Steuer gesetzt hatte. Da der 45-Jährige eindeutig ein Kraftfahrzeug auf öffentlichem Verkehrsgrund in Betrieb genommen hatte, wurde eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis aufgenommen. Hinzu kommen die empfindlichen Bußgelder aufgrund der Verkehrsverstöße.

Fehlende Mund-Nasen-Bedeckung liefert Fahndungsnotierung
Am Montagabend wurde in der Friedrich-Ebert-Straße eine männliche Person einer Kontrolle unterzogen, da der Mann die dort vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung nicht trug. Bei der Überprüfung der Personalien des 27-Jährigen aus Bruck i.d.OPf. stellten die Beamten dann zudem fest, dass eine Fahndungsnotierung der Staatsanwaltschaft Regensburg zu dem Mann bestand. Nach erfolgter Abarbeitung der Fahndungsnotierung und Aufnahme einer Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz wurde der 27-Jährige vor Ort wieder entlassen. Jetzt allerdings korrekt mit Maske.

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