Blaulichtreport | PI Schwandorf vom 26.11.

Blaulichtreport | PI Schwandorf vom 26.11.

Betrunken am Bahnhof …
Am Vormittag des 24.11.2019 hielt sich ein amtsbekannter 37-Jähriger aus Schwandorf am Bahnhofsgelände in Schwandorf auf. Der stark betrunkene Schwandorfer marokkanischer Herkunft pöbelte dort mehrere Fahrgäste an. Unter anderem betitelte er einen 55-Jährigen aus Schwandorf ohne jeglichen Anlass als „Nazi“. Durch einen bislang unbekannten Täter wurde er schließlich in das Gesicht geschlagen, wodurch er eine Platzwunde über dem linken Auge erlitt. Der 37-Jährige wurde zur Erstversorgung ins Krankenhaus Schwandorf verbracht und anschließend in Ausnüchterungsgewahrsam genommen, da er aufgrund seiner Alkoholisierung nach wie vor ein aggressives Verhalten an den Tag legte. Zeugen des Geschehens werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Schwandorf unter der Telefonnummer 09431/4301-0 zu melden.

Zu früh zur Schule …
Am Mittwoch gegen 03:14 Uhr fiel einer Streife der PI Schwandorf in der Marie-Curie-Straße in Schwandorf ein kleiner Junge mit einem Schulranzen auf. Auf Nachfrage gab der 8-Jährige an, auf dem Weg zur Schule zu sein. Hierzu hatte er sich wettergerecht eingekleidet, nur war er eben etwas zu früh aufgebrochen. Da er seine Wohnadresse in der direkten Nähe benennen konnte, wurde er zu Fuß zu seiner Mutter zurück begleitet. Diese wurde von der Situation völlig überrascht.

Mit Betäubungsmitteln in der Spielhalle
Am 25.11.2019 gegen 23:50 Uhr führten Beamte der Polizeiinspektion Schwandorf Personenkontrollen in einer Spielhalle in der Spitalstraße in Schwandorf durch. Bein einem 36-Jährigen aus Schwarzach bei Nabburg wurden sie fündig. Dieser führte in seinem Rucksack eine Plastiktüte mit Marihuana mit sich. Das Rauschgift wurde sichergestellt und der 36-Jährige wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige gebracht.

Vater mit Sohn beim Ladendiebstahl
Am Nachmittag des 25.11.2019 konnte der Ladendetektiv eines Supermarktes in der Regensburger Straße einen Mann dabei beobachten, wie dieser mehrere Lebensmittel in seinen eigenen Rucksack und in den Rucksack seines Sohnes steckte. Danach wollte er den Supermarkt ohne zu bezahlen verlassen. Wie sich bei der anschließenden Kontrolle herausstellte, hatte der 45-Jährige gebürtige Moldauer Waren im Wert von knapp 30.- Euro versteckt. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Ladendiebstahls.

Versuchter Diebstahl von Damenschuhen
Eine 65-jährige Rumänin, die sich gerade zu Besuch bei Verwandten in Schwarzenfeld befindet, ging am Nachmittag des 25.11.2019 in Schwandorf auf Einkaufstour. In einem Bekleidungsgeschäft in der Regensburger Straße nahm die 65-Jährige ein Paar Damenschuhe im Wert von knapp 30.- Euro an sich und wollte aber ohne zu bezahlen das Geschäft verlassen. Dabei schlug jedoch die Alarmsicherung an, worauf sie durch Mitarbeiter festgehalten wurde. Da die Dame keinen festen Wohnsitz in Deutschland aufwies, wurde durch die Staatsanwaltschaft Amberg die Zahlung einer Sicherheitsleistung angeordnet. Die Verwandte, die zugleich auch als Dolmetscherin fungierte, kam letztlich für die Sicherheitsleistung auf.

Ladendiebstahl bei Durchreise
Ein polnischer Lkw-Fahrer machte am Montagvormittag bei einem Supermarkt in der Regensburger Straße halt. Im Supermarkt konnte der Ladendetektiv beobachten, wie der 57-Jährige Waren im Wert von knapp 20.- Euro in seine Tasche steckte und diese beim Verlassen des Kassenbereiches nicht bezahlte. Nachdem der Lkw-Fahrer ebenfalls keinen Wohnsitz in Deutschland aufweisen konnte, wurde auch bei ihm die Einbehaltung einer Sicherheitsleistung angeordnet und vollzogen.

Wackersdorf

Forderungsschreiben als Betrugsmasche
Eine 54-Jährige aus Wackersdorf erhielt einen Brief, der in Frankreich bei der Post abgegeben worden war. Der Brief enthielt ein Forderungsschreiben, in dem der 54-Jährigen unterstellt wurde, sie hätte telefonisch einen Dienstleistungsvertrag für „Top100 Gewinnspiele / Eurojackpot 49“ abgeschlossen und trotz angeblicher zahlreicher Mahnschreiben, die sie tatsächlich nie erhalten hatte, Kosten in Höhe von 300.- Euro noch nicht beglichen. Diesen Betrag solle sie an ein französisches Konto überweisen, ansonsten würde ihr Konto gesperrt. Nachdem die 54-Jährige kein entsprechendes Telefonat geführt hatte und der Brief mit zahlreichen Rechtschreibfehlern gespickt war, tat sie genau das Richtige und informierte die Polizei. Denn bei dem Schreiben handelt es sich offensichtlich um eine Betrugsmasche mit Betroffenen in ganz Bayern.

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