Baustart für das „Chalet Resort“ am Steinberger See

Baustart für das „Chalet Resort“ am Steinberger See

In den ersten Tagen nach Ostern startet die inMotion PARK ihr nächstes größeres Freizeitprojekt. Der erste Bauabschnitt des Feriendorfs „Chalet Resort“ ist fertig geplant, die Bauarbeiten für vorerst 17 Chalet-Einheiten im Bereich des Westufers des Steinberger Sees haben begonnen. Das Areal schließt direkt an das der Erlebnisholzkugel an und erweitert den Freizeit- und Erlebniswert um eine neue Attraktion. Bauherr dieses auf Ökologie und Nachhaltigkeit ausgerichteten Feriendorfes ist die Chalet Resort Seenland GmbH, ein Unternehmen, an dem die inMotion PARK beteiligt ist. Das Investitionsvolumen beträgt rund 5.800.000 Euro, die geplante Fertigstellung der Chalets ist März 2022.

Steinbergs Bürgermeister Harald Bemmerl freut sich auf das neue Projekt am Steinberger See. Foto: Peter Mayer

„Das ist ein wichtiger Schritt für die positive Entwicklung am Steinberger See. Wir brauchen Übernachtungsmöglichkeiten“, freut sich Steinbergs Bürgermeister Harald Bemmerl. Die Chalets werden in Holzständerbauweise gebaut und auf Schraubfundamente, die wie große Erddübel konstruiert sind, gestellt. „Somit vermeiden wir Flächenversiegelung und leisten durch die umweltfreundliche Holzbauweise unseren Beitrag zum Klimaschutz durch CO2- Einsparung“, betonen die beiden Geschäftsführer der inMotion PARK Kim Kappenberger und Tom Zeller. Das Naturprodukt Holz, das in unterschiedlichen Verarbeitungsprodukten zum Einsatz kommt, trägt pro Chalet zu einer CO2-Einsparung von ca. 165 Tonnen im Vergleich zur herkömmlichen Bauweise bei. Diese Einsparung entspricht bei einer jährlichen Fahrleistung 20.000 Kilometern den CO2-Ausstoß von 46 Mittelklasse PKW. Die Energieversorgung der Chalets wird sich ausschließlich aus regenerativen Quellen speisen, die lokal gewonnen und zum Heizen, Kühlen, Lüften und Speichern eingesetzt werden.

Historie: Der Weg zum Übernachtungshighlight mit Seeblick
Der Wunsch nach einer Ferienhaussiedlung existiert in Steinberg am See bereits seit Jahrzehnten. Nach Verhandlungen mit zahlreichen Bewerbern wurde sich die Gemeinde letztlich mit der InMotion PARK einig. Der Gemeinderat passte den Bebauungsplan in enger Zusammenarbeit mit der inMotion PARK bis ins Detail den neuen Ansprüchen und Gegebenheiten an: Waren im Jahr 2000 noch 63 Ferienhäuser geplant, besteht die Siedlung final nur noch aus 22. „Das Feriendorf wird offen gestaltet, der bestehende Seerundweg wird auf der gewohnten Trasse mitten durch das Resort führen“, erklärt Bürgermeister Harald Bemmerl. Von zentraler Bedeutung sei außerdem, dass es sich bei der neuen Übernachtungsmöglichkeit um eine rein touristisch ausgerichtete Destination handle. Bei der Erschließung des Grundstücks habe die Gemeinde schon 2016 Weitblick bewiesen. Wasserversorgung und Abwasserentsorgung wurden so dimensioniert, dass sich nach Erlebnisholzkugel und Kugelwirtschaft auch das Chalet Resort problemlos realisieren lässt.

Visualisierung der Gesamtanlage. Foto: Franz Ausserstorfer

Kurzzeitige Verlegung des Seerundwegs während der Bauphase
Während der Bauphase wird der Seeweg im Bereich der Erlebnisholzkugel vorübergehend umgeleitet. Die kurze Umleitung wird ab Mitte/Ende April eingerichtet. Radfahrerinnen und Radfahrer werden gebeten, in diesem Abschnitt abzusteigen und das Fahrrad zu schieben. Hierfür und für etwaige Beeinträchtigungen bitten die Gemeinde und die Bauherren um Verständnis. Nach Beendigung der Baumaßnahme wird der ursprüngliche Seerundweg mit einer Breite von 3 bis 4 Metern wiederhergestellt.

Unternehmensphilosophie – Holz-Erlebnisarchitektur und modulare Holzbauweise
Die inMotion PARK verfolgt mit ihren Freizeit- und Erlebnisprojekten sehr stark nachhaltige Ansätze. Das Bauen mit Holz wird somit zum aktiven Klimaschutz. Auf Basis dieser Werte wurden die Erlebnisholzkugel und auch die Kugelwirtschaft geplant, gebaut und jetzt auch betrieben. Der gleiche Grundgedanke steht auch bei der Realisierung Ferien-Chalets im Vordergrund: formschöne und praktische Holzarchitektur, sowie ein möglichst geringer „ökologische Fußabdruck“ durch Verwendung von nachhaltig zertifizierten Materialien und einem umweltbewussten Betrieb der Anlage.

Das Tiny House in Modulbauweise wurde am Tag des Pressetermins angeliefert. Foto: Peter Mayer

Tiny House als neues Empfangsmodul
Um zukünftig noch mehr Effizienz im Bau zu erzielen, sollen weitere Projekte komplett in Modulbauweise erfolgen. Ein erstes fertiges Haus in effizienter Modulfertigung ist das neue Empfangsmodul für die Chalet-Gäste, welches diese Woche angeliefert wurde. Vorbild waren die voll im Trend liegenden Tiny Houses (Mini Häuser). „Durch die Fertigung direkt im Werk werden An- und Abfahrten auf die Baustelle für die einzelnen Gewerke vermieden.“, so David Voit, Geschäftsführer der Voit Holzbau GmbH & Co. KG und Lieferant des Holzmoduls. Das Modul wird komplett inklusive Sanitär, Elektroinstallation und Heizung angeliefert. Mittelfristiges Ziel ist auch, dass alle Materialien komplett nachhaltig zertifiziert sind, was derzeit aufgrund fehlender Alternativen in der Branche nicht konsequent möglich ist.


Die beiden Geschäftsführer der inMotion PARK möchten zukünftig mehr auf Modulbauweise umstellen und neue Freizeit- und Ferienprojekte mit Tiny Houses planen und umsetzen.

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