Ab dem 17. Juni gelten für Restaurants und Biergärten neue Lockerungen

Ab dem 17. Juni gelten für Restaurants und Biergärten neue Lockerungen

Ab dem 17. Juni gelten für Restaurants und Biergärten ein paar Lockerungen. Wie lange wir bleiben dürfen und was erlaubt sein wird – das sind die aktuellen Regelungen für Bayern.

Wie lange dürfen Biergarten und Restaurants geöffnet haben?

Ob draußen im Biergärten oder innen in der Gaststätte: Ab dem 22. Juni soll die Sperrstunde für Restaurant und Biergärten im Innen- und Außenbereich auf 23 Uhr hochgesetzt werden.

Darf ich mich im Biergarten oder in einem Restaurant mit anderen treffen?

Ab dem 17. Juni dürfen sich bis zu zehn Personen (auch aus verschiedenen Haushalten) im Biergarten oder einer Gaststätte treffen. Der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern muss dabei nicht eingehalten werden.

Kleine Veranstaltungen und Familienfeste erlaubt

Ab dem 22. Juni dürfen sich bis zu 50 Personen in einem geschlossenen Raum oder bis zu 100 Personen im Freien bei einer Veranstaltung treffen. Damit sind etwa Familienfeiern wie Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern möglich, aber auch Betriebsveranstaltungen und Vereinsfeiern. Entscheidend ist, dass man hier im Gegensatz zu Großveranstaltungen die Anwesenden leichter zurück verfolgen kann.

Muss ich im Biergarten oder Restaurant eine Maske tragen?

Wenn wir uns in einem Lokal oder einem Biergarten bewegen, müssen wir eine Maske tragen. Beim Betreten und Verlassen, oder auch beim Gang zur Toilette heißt es also “Maske auf”. Das gilt übrigens für Gäste wie für Personal und für die Gastbereiche innen wie außen. Es sei denn, es sind geeignete Trennwände vorhanden.

Muss ich auch am Tisch eine Maske tragen?

Am Tisch darf man die Maske abnehmen.

Wie viele Gäste dürfen gleichzeitig in einem Biergarten oder einer Gaststätte sein?

Die Gäste müssen so platziert werden, dass zwischen den einzelnen “Parteien” mindestens 1,5 Meter Abstand sichergestellt ist. Entsprechend müssen die Betreiber die Tische aufstellen.

Werden die Tische nach jedem Gast gereinigt?

Ja, nach jedem Gastwechsel wird der Tisch gereinigt und desinfiziert. Zudem “sollte auf den Tischen nichts stehen, womit die Gäste üblicherweise spielen”, so der Pressesprecher des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bayern) Frank-Ulrich John. Also kein Salz- oder Pefferstreuer, keine Deko oder Kerze. Das Besteck soll erst zusammen mit dem Essen an den Tisch gebracht werden.

Wird es wieder Selbstbedienungsbereiche geben?

Selbstbedienungsbuffets sind nicht per se verboten – aber es gelten bestimmte Einschränkungen. So darf es Selbstbedienung nur dann geben, wenn die Nahrungsmittel fest verpackt sind. Wo das nicht der Fall ist, muss eine Servicekraft die Speisen auf Anfrage überreichen. Das Selbstbedienungs-Salatbuffet im Restaurant oder der offene Brezenkorb an der Kasse im Biergarten sind also nicht mehr erlaubt; Obatzda auf dem Teller in der Glasvitrine, den uns eine Servicekraft überreicht, dagegen schon.

Muss ich vorher reservieren?

“Tische im Innenbereich sind grundsätzlich vorab zu reservieren. Sowohl bei Reservierungen als auch bei Spontanbesuchen sind Kontaktdaten aufzunehmen”, so die DEHOGA Bayern auf ihrer Website. Ein Sprecher des bayerischen Wirtschaftsministeriums hat auf BAYERN 1 Nachfrage präzisiert: “Grundsätzlich gilt eine Reservierungspflicht für Tische im Innenbereich. In der Praxis ist es allerdings gängig, dass Spontanbesuche erfolgen und – falls es dann freie Tische im Innenbereich gibt – diese auch belegt werden können. Wichtig ist auf jeden Fall die Aufnahme der Kontaktdaten einer Person je Hausstand.” Spontanbesuche sind also möglich.

Es werden die Kontaktdaten einer Hauptperson (Namen, Personenzahl, Uhrzeit) aufgenommen. Außerdem dürfen Sie nicht einfach zum nächst besten freien Tisch gehen, sondern Sie müssen am Eingang warten, bis Ihnen ein Tisch zugewiesen wird.

Was gilt für den Toilettenbereich?

Auch hier müssen sich die Gaststättenbetreiber an die geltenden Hygieneregelungen halten und diese ihrem Betriebstyp entsprechend umsetzen. Ob das durch Schilder oder zusätzliche Kontrolleure geschehen soll, bleibt jedem Lokalbesitzer selbst überlassen.

Was kommt sonst noch als Gast auf mich zu?

Alle Wirte müssen eine sogenannte “Gästeliste” führen -mit Namen, Telefonnummern und Zeitraum des Besuch ihrer Gäste. So sollen im Bedarfsfall Infektionsketten zurückverfolgt werden können.

Quelle: BR24

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