Wifo Burglengenfeld diskutierte in der letzten Sitzung mit dem früheren Burglengenfelder City-Manager Michael Ziegler!

16. April 2018
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Mit Nachdruck untermauert das Wirtschaftsforum seine Forderung nach einem City-Manager für Burglengenfeld. Zu einer Vorstandssitzung hatten die Gewerbetreibenden Betriebswirtin Stephanie Pettrich, Vorstand der Identität & Image Coaching AG aus Eggenfelden, eingeladen. Mit dabei: Ihr Mitarbeiter Michael Ziegler, der im Auftrag der Stadt bereits von 2003 bis 2009 als sogenannter „City-Manager auf Zeit“ in Burglengenfeld aktiv war. Italienische Nacht, Bauern- und Wochenmarkt, Taler-Gewinnspiel und nicht zuletzt der Burglengenfelder Einkaufsgutschein: Dies sind Beispiele für Veranstaltungen und Aktionen, die auf Initiative von Michael Ziegler als „City-Manager auf Zeit“ in Zusammenarbeit mit Wifo und Stadt ins Leben gerufen wurden – und die auch heute noch erfolgreich laufen.

Wifo-Vorsitzender Bernd Fischer und seine Mitstreiter in der Vorstandschaft wollen an diesen erfolgreichen Projekten nicht rütteln. Im Gegenteil: „Was unsere Vorgänger in verantwortlicher Position im Wifo hier auf die Beine gestellt haben, ist aller Ehren wert.“ Das Taler-Gewinnspiel verzeichne Jahr für Jahr steigende Teilnehmerzahlen, die Italienische Nacht sei nach wie vor ein Besucher-Magnet und der Burglengenfelder Einkaufsgutschein binde nachhaltig Kaufkraft in Burglengenfeld. „Wir dürfen uns jedoch nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen, wenn wir den Standort Burglengenfeld weiter attraktiv gestalten wollen“, so Fischer. Im Bemühen, nicht nur den Status quo zu erhalten, sondern auch neue Akzente für die Zukunft zu setzen, stoße man im ehrenamtlichen Engagement auf Vereinsebene an seine Grenzen, vor allem im organisatorischen Bereich.

Stephanie Pettrich und Michael Ziegler von Identität & Image kennen diese Probleme auch aus anderen Kommunen. Wenngleich man feststellen müsse: „In Burglengenfeld ist schon sehr viel erreicht worden.“ Im organisatorischen Bereich würden die Fachleute zuerst gezielt ansetzen, wenn es darum gehe, Bewährtes zu erhalten und gleichzeitig Herausforderungen der Zukunft wie die Konkurrenz durch den Online-Handel oder den Wettbewerb zwischen Innenstadt und Standorten auf der sogenannten grünen Wiese anzupacken.

Bernd Fischer verwies in diesem Zusammenhang auf die Mitarbeit von Wifo-Mitgliedern bei der Erarbeitung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK). Hier seien klare Aufgabenfelder und Themen wie ein „Bündnis für die Altstadt“ definiert worden, „für die wir die Hilfe von Fachleuten und einen neutralen Blick, einen Anstoß von außen brauchen“. Das ISEK dürfe kein Schubladenprojekt werden, vielmehr enthalte es „klare Handlungsaufträge für alle Akteure, die auch in Zukunft behaupten wollen: In Burglengenfeld ist immer was los“. Das Wifo sei bereit, sich hierbei weiterhin engagiert einzubringen. Das habe man auch in Briefen an den Bürgermeister und die Vorsitzenden der im Stadtrat vertretenen Fraktionen deutlich gemacht. Bernd Fischer und seine Stellvertreterin Melanie Röhl seien daraufhin von der SPD zu einer Fraktionssitzung eingeladen worden, die schließlich angekündigt hatte, die Forderung nach einem City-Manager zu unterstützen und einen entsprechenden Antrag zu stellen. Bürgermeister Thomas Gesche habe bei der Wifo-Jahreshauptversammlung 2017 ebenfalls signalisiert, sich für einen City-Manager stark zu machen.

Das Bild zeigt: Diskutierten mit Stephanie Pettrich (6.v.re.) und Michael Ziegler (5.v.li.) von Identität & Image (v.li.) 2. Wifo-Vorsitzende Melanie Röhl, Harald Braun, Ingrid Nörl, Christian Schmeißner, Wifo-Vorsitzender Bernd Fischer, Hans-Peter Ehrenreich, Benedikt Göhr und Bernhard Nußstein.

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