Regierungspräsident Bartelt besucht die Teublitzer Telemann-Schule

28. November 2016
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Maximal sechs Unterrichtsstunden, zwei Pausen und mittags nach hause – so kennen viele den Ablauf eines normalen Schultags. Aber für viele Schüler sieht dieser heutzutage ganz anders aus. Die Nachfrage nach ganztägiger Betreuung in der Schule ist groß und so hat auch Ministerpräsident Horst Seehofer 2013 gefordert, die entsprechenden Angebote in Bayern auszubauen und qualitativ weiter zu entwickeln. Es existieren zwei verschiedene Konzepte – die offene Ganztagesschule, bei der die klassische Struktur des vormittäglichen Unterrichts beibehalten wird und nachmittags ein freiwilliges Zusatzprogramm, oft von freien Trägern, angeboten wird sowie die gebundene Ganztagesschule, bei der im Klassenverband verpflichtend am ganztäglichen Unterricht teilgenommen wird und eine stärkere Verbindung zwischen den  zusätzlichen Angeboten und den Unterrichtsinhalten besteht. Um sich über das gebunden Ganztagskonzept zu informieren und erstmals die Schulfamilie kennenzulernen, besuchte der Regierungspräsident Axel Bartelt am Dienstag den, 22. November die Telemann-Grund- und Mittelschule Teublitz. Die Schülerinnen und Schüler hießen den hohen Besuch mit einem Lied und einer kleinen Einlage willkommen. Der Regierungspräsident stellte kurz dar, dass in der Oberpfalz im Schuljahr 2016/17 über 14 Millionen Euro für die Förderung der schulischen Ganztagsangebote ausgegeben würden. Hinzu kämen über 4000 zusätzliche Lehrerstunden pro Jahr für die etwa 350 gebunden Ganztagsklassen im Regierungsbezirk.

Bürgermeisterin Maria Steger überbrachte Grußworte und stellte dem Gast den lokalen Schulverband vor. Rektorin Maria Karg-Pirzer sowie die Koordinatorin für Ganztagsschulen bei der Regierung Sabine Kunz berichteten kurz von ihrer Arbeit im Zusammenhang mit dem gebundenen Ganztagsangebot. Anschließend gab es eine Gesprächsrunde, an der auch die gebundene Übergangsklasse teilnahm. In der gebundenen Ganztagsschule geht es nicht nur um vielfältige Freizeitaktivitäten und die Entwicklung sozialer Kompetenzen, sondern auch um gesellschaftliche Teilhabe und die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund. Deshalb besuchte Regierungspräsident Bartel nicht nur eine Grundschulklasse im gebunden Ganztag sondern nahm auch an einer Unterrichtseinheit in der gebunden Übergangsklasse teil. In den Übergangsklassen, die vom Europäischen Sozialfonds gefördert werden,  findet stark differenzierter Unterricht speziell für Schüler mit nicht ausreichenden Deutschkenntnissen statt. Bei entsprechendem Lernfortschritt werden diese dann in die jeweilige Jahrgansstufe der Regelklasse eingegliedert.

Das Bild zeigt: Regierungspräsident Bartelt mit den Schülerinnen und Schülern der Teublitzer Ganztages- und Übergangsklasse. Foto: Stadt Teublitz

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