Bild: Die Bauch-Experten des Krankenhauses St. Barbara – Chefarzt Dr. Christoph Balzer, Oberarzt Dr. Alexander Lorenz und Chefarzt Dr. Detlef Schoenen (v. l.) – warben gemeinsam für das Thema Darmkrebs-Vorsorge. Foto: Claudia Seitz

Enge Vernetzung zum Wohle von Darmkrebs-Patienten

19. Oktober 2016
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Ausgewiesenes Kompetenzzentrum: Chirurgen und Gastroenterologen behandeln am Krankenhaus St. Barbara fachübergreifend

Darmkrebs entwickelt sich schleichend über Vorstufen. Werden diese endoskopisch entfernt, wird Krebs verhindert. Früh erkannte Tumorstadien haben gute Heilungschancen. Doch das ist noch immer zu wenig bekannt oder wird zu selten genutzt. Es könnten viel mehr Menschen zur Vorsorge gehen und davon profitieren. Für mehr Aufklärung über Darmkrebs – von der Vorsorge-Darmspiegelung und den endoskopischen Verfahren über die verschiedenen Operationsmethoden bis hin zur interdisziplinären Behandlung von Darmkrebspatienten – informierten am Mittwochabend drei Experten am Krankenhaus St. Barbara.

Chefarzt Dr. Detlef Schoenen und Oberarzt Dr. Alexander Lorenz von der Hauptfachabteilung Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie  sowie Dr. Christoph Balzer, Chefarzt Gastroenterologie, Hepatologie und Onkologische Gastroenterologie, zeigten den zahlreichen Besuchern des Patientenforums auf, wie eng vernetzt die Bauchspezialisten aus den beiden Hauptfachabteilungen bei Erkrankungen des  Dickdarms zusammenarbeiten. Allen lag es besonders am Herzen, für eine intensivere Nutzung der Vorsorge-Angebote zu werben. Denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Darmpolypen, die als Krebsvorstufe gelten, oft bereits zehn bis 15 Jahre im Körper gewachsen sind, bevor es zu Darmkrebs kommt. Bei der Darmspiegelung kann dann häufig bereits Schlimmeres verhindert werden, wenn diese sogenannten Polypen entfernt werden und somit eine spätere Darmkrebserkrankung erst gar nicht entsteht.

Sollte nach Abschluss der Diagnostik eine Operation notwendig sein, stehen verschiedene OP-Verfahren zur Wahl. Operationen werden manchmal „offen“ über einen herkömmlichen Bauchschnitt, meistens jedoch über eine Bauchspiegelung (Minimal-Invasiv, Laparoskopie) durchgeführt, wobei zum Teil hierfür auch nur ein einziger kleiner Schnitt am Bauchnabel (SILS) erforderlich ist. Dabei steht jedoch im Vordergrund, für jeden Patienten die beste und sicherste Methode auszuwählen. Chefarzt Dr. Schoenen betonte, dass die Chirurgen am Krankenhaus St. Barbara bei Operationen am Dickdarm über eine große Erfahrung verfügen und die Hauptfachabteilung bereits seit vielen Jahren von den Fachgesellschaften als ausgewiesenes Kompetenzzentrum zertifiziert wurde. Über die Tumorkonferenz im Hause sei sichergestellt, dass Ärzte aller benötigten Fachrichtungen in die Behandlung des Patienten eingebunden sind und für jeden Patienten individuell die richtige Therapiestrategie festlegen.

Bild:  Die Bauch-Experten des Krankenhauses St. Barbara – Chefarzt Dr. Christoph Balzer, Oberarzt Dr. Alexander Lorenz und Chefarzt Dr. Detlef Schoenen (v. l.) – warben gemeinsam für das Thema Darmkrebs-Vorsorge. Foto: Claudia Seitz

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