Breitbandausbau: Höhere Surfgeschwindigkeit in See und Mossendorf

19. Oktober 2016
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Die Entscheidung ist gefallen: Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau der Stadt Burglengenfeld im Bereich See/Mossendorf gewonnen. Ab Ende 2017 können 47 Haushalte Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 MBit/s (Megabit pro Sekunde) nutzen. Die Stadt und Telekom haben dazu jetzt einen Vertrag unterschrieben. Die Telekom wird rund elf Kilometer Glasfaser verlegen sowie zwei Glasfasernetzverteiler aufstellen. „Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass nicht nur Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind, sondern auch Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud“, heißt es in einer Medieninformation der Telekom.

„Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihren Internet-Anschluss steigen ständig. Bandbreite ist heute so wichtig wie Gas, Wasser und Strom“, sagt Bürgermeister Thomas Gesche. „Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. So sichert sich Burglengenfeld einen digitalen Standortvorteil und wird als Wohn- und Arbeitsplatz noch attraktiver.“ „Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot die Stadt überzeugen konnten,“ sagt Enrico Delfino, Regio Manager der Deutschen Telekom. „Wir legen heute den Grundstein für die digitale Zukunft in Burglengenfeld. Das Netz wird immer auf dem neuesten Stand sein. Dafür werden wir sorgen.“

So läuft der Ausbau

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Parallel werden eine Tiefbau-Firma ausgewählt, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Der Ausbau dauert in der Regel zwölf Monate. Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse nutzen. In Burglengenfeld verlegt die Telekom Glasfaserkabel bis zu den Glasfasernetzverteiler und von dort weiter bis in die Häuser. Damit das möglich ist, müssen die Hauseigentümer eine Einverständniserklärung unterschreiben. Die Eigentümer werden dazu von der Telekom direkt kontaktiert. Nach dem Ausbau stehen im stehen Geschwindigkeiten von 200 Mbit/s im Download und bis zu 100 MBit/s im Upload zur Verfügung. In der Regel können die Kunden bereits zwölf Monate nach Vertragsunterzeichnung die neuen Anschlüsse nutzen.

Info: Breitband-Ausbau im Industriegebiet Vorstadt-West, in Pottenstetten, Höchensee und Pilsheim

Zum Stand des Breitband-Ausbaus für 370 Adressen im Industriegebiet Vorstadt-West, in Pottenstetten, Höchensee und Pilsheim teilt die Stadtverwaltung mit: Nach Auskunft der für diesen Bereich beauftragten amplus AG haben die Tiefbauarbeiten in Bodenwöhr „leider etwas länger als gedacht“ gedauert. Die amplus AG bezieht sich dabei auf Angaben der beauftragten Baufirma. Start der Tiefbauarbeiten in den genannten Burglengenfelder Ortsteilen soll nun im November 2016 sein. Der Gesamtzeitplan ist laut Mitteilung von amplus „selbstverständlich nicht in Gefahr“. Die Tiefbauarbeiten könnten fortgeführt werden, „solange keine dauerfrostige Witterung einsetzt“. Die Infoveranstaltungen der amplus AG zu Anschlüssen und Tarifen würden gekoppelt an die Bürgerversammlungen in Pottenstetten und Pilsheim. Die Termine dafür werden in Kürze bekannt gegeben.

Zum Foto: Bürgermeister Thomas Gesche (2.v.re.) und Enrico Delfino (rechts), Regio-Manager der Telekom, unterzeichneten den Vertrag für den Breitbandausbau in See und Mossendorf. Mit dabei: Geschäftsleitender Beamter Thomas Wittmann (li.) und Telekom-Kommunalbetreuer Wilhelm Köckeis. Foto: Stadt Burglengenfeld

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